Publikationen & Kritik

"Inventarium. Späte Huldigung"

Leseprobe

Das „Inventarium“ erfaßt Gegenstände und bringt sie in Prosaminiaturen zur Sprache. Es sind unscheinbare Dinge, von denen manche die Verfasserin Jahrzehnte hindurch begleitet haben, Dinge, wie sie sich in unser aller Leben versammeln. Unspektakulär sind sie, aber es wird ihnen voll Wertschätzung begegnet. Mit jedem verbinden sich Themen und Fragen, Erinnerungen und Empfindungen. Tina Stroheker hat aufmerksam, nachdenklich und verspielt Inventur gemacht und eine poetische Autobiographie geschrieben, die auch das Bild einer ganzen Generation entwirft. Das sprachliche Inventarium wird ergänzt durch Fotos von Horst Alexy.

 

 

Zsuzsanna Gahse:

„In kurzen Kapiteln nähert sich Tina Stroheker ihrer beileibe nicht nur eigenen Vergangenheit, indem sie eine lange Reihe von sogenannten Nebensächlichkeiten beleuchtet. Das tut sie mit einem Augenzwinkern, in einer klug entschlackten Sprache.“

 

Dorothee Hermann,  „Literaturblatt Baden-Württemberg“, Mai/ Juni 2018:

„Wie sie einmal über ihre Gedichte anmerkte, deren Form, die gebundene Sprache, ihr ‚oft das Gefühl vermittle, etwas inhaltlich gerettet zu haben’, so hat sie nun die Dinge ihres Lebens gerettet und vor sich und den LeserInnen ausgebreitet.“

 

Christoph Klimke, Berlin, „Siegessäule“, Berlin, August 2018:

„Wehmütig, komisch, skurril, ironisch und immer poetisch beschreibt Tina Stroheker die Dinge ihres Lebens und bleibt hier nie nur im Privaten. Sie stellt sie in Bezug zur Philosophie und dem, was man Lebenskunde nennen könnte […]. Jeder kennt sein eigenes Inventarium und wird nach dieser Lektüre das Liebgewordene noch mehr zu schätzen wissen. Tina Stroheker hat hier eine Flaschenpost auf die Reise geschickt. Wer sie findet, ist nicht allein. Das ist schon viel.“

 

Sabine Riker, „Stuttgarter Zeitung“, 12. 6. 18:

„Bunt ist es geworden, das neue Buch. Der Göppinger Fotograf Horst Alexy hat die Gegenstände, um die Strohekers Gedankenwelt kreist, mit seiner Kamera in Szene gesetzt. Daneben stehen die Texte – biographische Splitter, leichtfüßig gesetzt und dennoch mit Tiefgang. […] Obwohl sie in dem Vorgänger, ‚Luftpost für eine Stelzengängerin’ eine biografische Erfahrung verarbeitet hat, ist das ‚Inventarium’ ihr wohl persönlichstes Buch.“

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